Singend und klingend

Das singende, klingende Springen
Gesellt sich zum lachenden, krachenden Bach
Und der still gedrillte Wille
Berührt die beiden ganz sacht

„Sprich, mein Freund“, sprudelt das Wässerlein
Erwartungsvoll blickt auch das Sängerlein drein
Doch dem Willen ist’s weder nach Reden noch Singen
Aber im singenden Klingen sich hoch hinauf schwingen
Das fänd‘ er sehr schön, doch gibt’s nicht zur Antwort
So verharren sie still und es vergeht eine Weile
Und nach einiger Zeit drängt das Bächlein zur Eile:

„Das Tal ist eigentlich mein Weg,
Und bleib‘ ich noch länger, so wird es zu spät!
Vor’m Abend will ich’s noch durchfließen
Um all die Menschen dort zu grüßen!“

So kracht und lacht es eilig davon
Das Singen und Klingen hopst geschwind hinterdrein,
Wendet zum Stillen sich einmal noch um,
Der, kaum verlassen, schon unendlich allein
Still um sein Leben schreit

„Ein and’res Mal sehen wir uns, eiserner Freund“,
Klingt und singt es dem Stillen entgegen
So ziehen von dannen die beiden vereint
Da bleibt nun der Wille, kann sich nicht mehr regen
Körperlos ist er und beginnt zu verstehen
Er kann weder greifen, noch halten, noch gehen
Das Sprechen ist seine einzige Gabe
So bricht er das Schweigen und es erschallt seine Klage
Als er dann sieht, was ihm nun entronnen,
Hüllt er sich in des Dunkels sich’res Gewand
Weit entfernt lacht es wie tausend Wonnen
Doch der Weg ist unüberwindbares Land

(2005)

Advertisements

Taru

Da reißt mich mein Hirn auf die Treppe zurück. Dort stand ich mit ihr. Wie lange ist das her? Es war dunkel, doch ich erkannte deutlich ihr schönes Gesicht. Ich wollte ihr etwas geben, doch wagte es nicht. Sie spürte mein Zögern, lachte leise und formte mit den Händen eine kleine Schale, die sich vor mich hin hielt. Dabei sah sie mich direkt an. Nicht erwartungsvoll. Ihre Augen sagten eher: keine Angst.

Ich gehe auf mein Spiegelbild zu und beweine den verlorenen Moment. Ich sehe meine Lippen sich öffen. Sie sagen etwas. Niemals wieder, vielleicht.

Schon ist Ylva-li fort. Ihre Schulter wird wieder zum Felsvorsprung, ihre Füße wieder zu Birkenwurzeln. Tarus Körper lehnt sich auf gegen die starre, immerwährende Sattheit der Bäume. Er schüttelt sich, schüttelt sie, schüttelt die Erde. Da rutscht sie den Tunnel des Vergessens hinab. Am unteren Ende warte ich.

Bis zum Morgengrauen dachte sie
Bis zum Morgengrauen, dachte sie
Bis zum Morgen Grauen

Stream of consciousness

Dann würde ich wieder zu dem zurückkehren, was ich normalerweise tue. Denken. Warten. Mich von Eindrücken beeindrucken lassen. Mich anschließend von ihnen abschirmen, um wieder klar denken zu können.
Was wäre etwas Verrücktes, das ich heute machen könnte? Jeden Tag sogar vielleicht? Verrückt muss natürlich individuell angepasst werden. Bei mir wäre es schon Kontakt mit Fremden. Jemand anders müsste Fallschirm springen, um sich zu steigern.
Ich lasse den Gedanken reifen.
Ich lobe es mir selbstverständlich, dass die Welt nicht ist wie ein Computerspiel. Darüber sollten wir uns alle freuen. Immerhin für die meisten ist sie auszuhalten.
Vielleicht muss ich Masse produzieren, damit aus mir etwas werden kann. Ich existiere aber immer nur zur Hälfte. Die andere schläft. Was bleibt mir?
Draußen scheint der Schnee in die Sonne, die Sonne in den Schnee. Wie lange kann man einen Ausblick aus dem Fenster ertragen, bevor man wahnsinnig wird? Ich glaube, ich habe Nomadinnengene in mir.
Es soll wohl so sein. Jetzt komm ich nicht mehr raus, das musst du sacken lassen. So müssen sich Palastbewohner_innen fühlen. Du kannst zwar nach draußen, aber deine Möglichkeiten dort sind begrenzt.
Ich kann nicht länger Behaglichkeit vorspielen. Mir ist äußerst unbequem zumute. Meine Wände so präsent, dass ich ideenarm werde.

Das hier ist Alva. Oder Ylva, Ylva-li. Das liegt an dir. Sie ist hochgebildet und existiert in mehreren Zeiten zugleich. Wunderschön ist sie und etwas Erhabenes umgibt sie, niemals Arroganz. Sie ist verrückt und wirft sich in die Welt. Gibt nichts auf Regeln. Sie kann etwas, an das sie gar nicht glaubt.

Schreiben ohne anzukommen.
Reisen ohne Punkt und Komma.

Liebster Award

Tanja von Lue.Finland hat mich liebsterweise nominiert! Und das, obwohl mein Blog ja gerade erst geschlüpft ist. Danke! Ich freue mich sehr darüber.

Für den Liebster Award können Blogger*innen andere Blogs nominieren, wodurch sich die Gelegenheit ergibt, neue Blogs aus ähnlichen Themenbereichen kennenzulernen und sich untereinander zu vernetzen. Die Nominierten beantworten dann zehn Fragen, die ihnen von den Nominierenden gestellt werden.

Tanja von Lue.Finland liest sich für uns stapelweise durch brandaktuellste finnische Literatur und informiert darüber in kurzen, gut verschlagworteten Rezensionen auf ihrem Blog, die sofort Lust auf’s Reinlesen machen. Auch über neu erschienene deutsche Übersetzungen oder Literaturpreise bekommt man bei ihr immer die aktuellsten Infos. Lue ist übrigens Finnisch für „Lies!“ Wenn ihr mehr über finnische Literatur wissen wollt, lasst euch das also eine Aufforderung sein und schaut auf ihrem Blog vorbei!

Hier die Fragen, die Tanja mir gestellt hat:

1. Social Media: Fluch oder Segen?

Mit Sicherheit beides. Social Media sind Vernetzer und Vereinsamer, Entspannungsbieter und Zeitfresser. Auf jeden Fall Extrembeschleuniger. Ich bin oft froh, wenn das Internet unterwegs nicht geht.

2. Welche fiktive Figur wärst du gern?

Das ist wirklich schwer, weil die meisten Protagonist*innen so viel durchmachen. Wenn ich alt bin, will ich so sein wie Frankie aus Grace & Frankie.

3. Wann hast du zuletzt einen Baum gepflanzt?

Absichtlich wahrscheinlich als Kind. Wer weiß, aus wie vielen weggeworfenen Apfelresten oder Kirschkernen was entstanden ist. Das wäre schon mal interessant zu erfahren.

4. Wer war oder ist dein/e Lieblingslehrer/in und warum?

Mein Mathe- und Physiklehrer aus der Kollegstufe. Weil er sich für uns Mathe-Problemkinder auch nach Schulschluss noch Zeit genommen und uns Nachhilfe gegeben hat.

5. Welche Sprache möchtest du noch lernen?

Isländisch. Damit hab ich in der Uni schon mal angefangen, aber bisher bin ich über die Basics nicht hinausgekommen. Es klingt einfach wahnsinnig schön. Und Samisch. Da steht seit meinem letzten Lapplandurlaub vor fast 8 Jahren ein Lehrbuch im Schrank und ich fange nicht an damit, weil ich ja lieber mein Schulspanisch oder -französisch neu aufpolieren sollte. Am Ende tu ich dann immer nichts von alldem. Sehr schade eigentlich.

6. Urlaub: Norden oder Süden?

Beides. Aber öfter im Norden. Mehr Ruhe. Schönere Natur. Nicht so heiß.

7. Wann warst du zuletzt am Meer?

Tatsächlich vor sechs Tagen. In Rostock. Da war ich sogar auf dem Meer.

8. Welcher Film hat dich im Kino beeindruckt?

Interstellar. Ein wahnsinnig beeindruckendes Gedankenkonstrukt. Einer der wenigen Filme, die ich mir immer wieder anschauen kann.

9. Was war die niedrigste Temperatur, bei der du dich draußen aufgehalten hast?

Ca. -30°C. Ebenfalls in Lappland vor fast 8 Jahren.

10. Mit welcher Berühmtheit würdest du gerne einmal diskutieren?

Vielleicht Ellen DeGeneres. Oder Cheryl Strayed. Oder Jostein Gaarder.


Meine Nominierungen:

Ich nominiere Chiona Hufnagel mit ihren wunderschönen literarischen Texten, mit denen ich mich sofort identifizieren konnte und Katarina von Ein eigenes Zimmer, weil sie auf ihrem Blog zwei Dinge zusammenbringt, die auch meine Herzensthemen sind: Feminismus und Literatur.

Hier meine Fragen an sie:

  1. Was sind deine Lieblingsautor*innen?
  2. Hast du ein Lieblingszitat (z.B. aus einem Buch oder Film)?
  3. Würdest du gerne mal ins All fliegen?
  4. Welche*r Autor*in sollte deine Biographie schreiben?
  5. Erinnerst du dich an einen deiner verrücktesten Träume?
  6. Bist du schon einmal an einen Ort gereist, nur, weil du von ihm in einem Buch gelesen oder ihn in einem Film oder einer Serie gesehen hast?
  7. Wie lange hat deine längste Reise gedauert?
  8. Welche peinliche Band hast du früher gehört?
  9. Führst du Tagebuch?
  10. Schreibst du manchmal noch Briefe von Hand?

Victorian era-like setting

It was the day no one died
when I woke up wishing
and dreaming and wanting
Victorian era-like setting
in my head
and a girl
not on a bench
but under it
wishing and dreaming and wanting
and then for a long time
nothing
and I didn’t get up
my mind threw itself into the cosmos
wishing and dreaming and wanting
and fell back to earth
Then nothing
And I cursed
wishing and dreaming and wanting
And started over
Then something irreplaceable
was lost

Filter

Am Morgen wache ich auf und alles ist vorbei.
Die Welt ist dieselbe, aber der Schleier ist mir
davongeflogen, die Filter haben sich umdefiniert,
die Farbeinstellungen verbessert, der Atem vertieft.
Ich fühle mich, als würde ich an
Kirschbäumen vorbeilaufen, blühend.

Buchversuch (Auszug)

Dann fliege ich. Der Zug von Oslo nach Trondheim braucht circa fünf Stunden. Zeit genug, um sich verunsichern zu lassen, Zeit genug, um sich Sorgen zu machen. Dabei habe ich alles bestens durchgeplant. Entgegen meiner Bedürfnisse schließe ich mich einer organisierten Wandergruppe an. Die Lage der Hütten, in denen wir übernachten, habe ich mir genauestens markiert, falls ich die Gruppe verliere. Ich bilde mir eine abweisende Haltung der anderen Fahrgäste mir gegenüber ein. Bin fehl am Platz hier. Sollte umkehren.
In Trondheim entdecke ich das Schild des Reiseveranstalters sofort. Ich bin die erste, aber ich gehe nicht sofort hin, weil es mir peinlich ist. Also warte ich, bis sich fünf Leute dort versammelt haben.
Die meisten sind touristisch voll bepackt, tragen nagelneue Wanderrucksäcke, die nicht so aussehen, als seien sie schon benutzt worden. Genau wie meiner.

Es war abzusehen, dass ich mich zurückhalten würde. Die meisten sind Deutsche, aber ich verspüre trotzdem keine Lust, mich mit ihnen auszutauschen. Worüber auch? Meistens gehe ich ganz hinten, auch, weil die anderen mir zu schnell sind.

Die erste Übernachtungshütte ist übervoll. Ich sehne mich zurück nach Hause und frage mich gleichzeitig, wo das eigentlich ist.

Am dritten Tag laufen wir an jemandem vorbei. Oder er an uns. Ein Mann mit Holzfällerhemd. Innerhalb von zwanzig Sekunden taucht er in meinem Blickfeld auf und verschwindet wieder daraus. Vielleicht unerheblich. Und doch denke ich den ganzen restlichen Weg bis zur nächsten Hütte darüber nach, was er wohl hier draußen in der Wildnis zu tun hatte.

In der Nacht liege ich lange wach. Als ich gegen Morgen endlich in einen Dämmerschlaf falle, entsteht ein sehr intensiver Traum.
Ich öffne den Vorhang zur Nachbar-Kote. So nennt man die Zelte der Saami, das weiß ich aus dem Buch. Meine Augen brauchen eine Zeit lang, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Ein Mann kauert in der Ecke und starrt mich an. Was sieht er nur? Mich jedenfalls nicht. Plötzlich komme ich mir dumm vor, wie ich da so stehe und ihn mustere. Schnell lasse ich den Vorhang wieder los und weiche zurück. Dann bleibe ich vor dem Zelt stehen. Die Minuten verstreichen und ich kann mich nicht vom Fleck rühren, versuche herauszufinden, was in mir vorgeht.
Ich versuche es immer noch, als ich längst wieder aufgewacht bin. Woher habe ich die Bilder für diesen Traum genommen?
Verwirrt frühstücke ich mit den anderen. Dann brechen wir wieder auf.

Die Landschaft ist wunderschön. Farbintensiv, wild. Dem Auge wird niemals langweilig. Alle fotografieren mit ihren teuren Geräten drauflos. Ich auch. Ich bin ja eine von ihnen.

Wir passieren Flechtenmeere und kleine Siedlungen, Seen und schneebedeckte Berge. Von diesen erklimmen wir jeden Tag mindestens einen. Die anderen fotografieren Wasserfälle, moosbewachsene, zersplitterte Felsen und Boote auf Seen, den See aus dem Boot heraus. Ich fotografiere einzeln stehende Krüppelbirken und muss dabei an ein ingrisches Volkslied über eine einsame Birke denken, die ihr Schicksal beklagt. Bisher habe ich nur die Version eines kleinen finnischen Mädchens gehört, die ziemlich schief singt und dazu Kantele spielt. Ihr Vater begleitet sie auf dem Cello.

(…)

Nach zwei Stunden sehe ich in der Ferne ein Dorf, das sich seltsamerweise nicht auf meinem Screen befindet. Ohne nachzudenken gehe ich darauf zu. Als es nur noch ungefähr einen Kilometer entfernt ist, frage ich mich, was eigentlich der nächste Schritt wäre. Eine Unterkunft suchen, ein Hotel? Unwahrscheinlich, dass es überhaupt eins gibt. Um das herauszufinden, müsste ich mit Menschen in Kontakt treten, da dieser Ort aus irgendeinem Grund online nicht auffindbar ist. Dass so etwas vorkommen kann, war mir nicht bewusst.

Ein Gedanke, der in meinem Kopf entstanden ist, setzt sich durch meinen Körper fort und landet hart in meinem Bauch, wo er eine unangenehme Welle verursacht, die bei ihrer Brandung gegen die Innenwand zu peitschen scheint.
Manchmal bedeutet am Leben zu sein nur, eine Wohnung zu besetzen, Platz in der Welt zu beanspruchen, Müll und Staub zu produzieren, den verdauenden, atmenden Organismus durch die Straßen zu tragen, Wasser zu verschwenden, zu essen, um dann doch wieder alles nur auszuscheiden, den ständig fordernden Körper mit Energie zu versorgen. Und manchmal bedeutet es mehr. Viel mehr.

Dann steht eine Frau vor mir und ich erschrecke. Vor ihren hellen, graublauen Augen. Sie haben so etwas Durchdringendes, dass ich für einen Moment nicht weiß, wohin ich schauen soll. Sie spricht mich auf Englisch an und ich schäme mich, dass man mir die Fremde so sehr anzusehen scheint. In ihrer Stimme liegt etwas so Warmes und Fürsorgliches. Jetzt wartet sie auf meine Antwort. Ihr ganzes Wesen strahlt Aufnahmebereitschaft aus, Bereitschaft, meine Schallwellen zu empfangen. Es dauert ein paar Sekunden, bevor sie diese auch bekommt.

Und ich halte mich

Von 2005:

Und ich halte mich fest umschlungen
Die Lichter ziehen vorbei
Sie greifen, sie erreichen muss ich
Doch ich kann mich nur sträuben
Es gilt sie zu lieben
Obgleich unmöglich zu wählen
Schaff‘ ich künstliches Licht aus dir
Erlaube mir keine Berührung
Nie wieder könnt ich’s entzünden
Geteilt ist der Nebel
Doch ich wage es nicht…
Scharf und klar ist der Weg
Doch der Wind wirbelt umher

Gerechte Sprache

„Women, no doubt, have generated as many meanings as men, but these have not survived“1

Die in-Endung

Natürlich wäre es am schönsten, wenn man die in-Endung überhaupt nicht verwenden müsste. Wenn es eine Möglichkeit gäbe, Geschlechtsneutralität standardmäßig auszudrücken. Aber die haben wir nicht. Und darum muss die in-Endung gebraucht werden, wo immer Frauen* gemeint sind. Damit sie sprachlich sichtbar gemacht werden. Und aus rein linguistischer Perspektive nicht zu vergessen: damit keine Missverständnisse entstehen! Hier einer von vielen Gründen, warum v.a. das Sichtbarmachen wichtig ist.

Was ist das generische Maskulinum?

Generische Maskulina sind ein typisches, in Genussprachen (Sprachen, in denen Genus/Geschlecht als grammatikalische Kategorie überhaupt vorhanden ist, z.B. Deutsch, Französisch) auftretendes Phänomen. Grammatisch maskuline Formen werden verwendet, um sowohl auf männliche als auch auf weibliche Referent_innen zu verweisen. Es gibt auch noch lexikalisch maskuline Formen (auch in Nicht-Genus-Sprachen wie Englisch), mit denen sowohl männliche als auch weibliche Referent_innen bezeichnet werden, z.B. Berufsbezeichnungen mit der Endung -mann: Kaufmann, Kameramann. Mittlerweile ist im Deutschen ja zum Glück die Endung –frau etabliert.

(Im Englischen ist die Extra-Markierung mit “woman“ dagegen völlig überflüssig (und damit sexistisch), da Berufsbezeichnungen dort i.d.R. geschlechtsneutral sind:)

Giphy
Giphy

In Genussprachen werden außerdem weibliche Personalpronomina fast ausschließlich zur Bezeichnung weiblicher Referentinnen verwendet, während männliche Personalpronomina zum Bezug auf alle Referent_innen, auch die unbekannten Geschlechts (z.B. in freien Kontexten), Anwendung finden. Generische Feminina treten so gut wie nicht auf2. Weiterlesen „Gerechte Sprache“

Brain Poetry

lachenden reiches Abschied es an
deinem voraus aus
Habt aus unendlichem Gelände,
Biegt das trockenen
verblutet hin ein weißer denk

Auf der Frankfurter Buchmesse 2014 konnte man sich am Kopf verkabeln und aus den EEG-Kurven ein Gedicht automatisch generieren lassen. Das war mein Ergebnis. Die letzte Zeile finde ich besonders lustig. 🙂